Fahrradkauf 2021/2022

Fahrradkauf 2021/2022

Fahrradkauf 2021/2022Steigende Nachfrage und Lieferkrise – das nächste große Lieferloch ist jetzt schon Realität. Höhere Produktionskapazitäten sind für die Hersteller auf Grund fehlender Einzelkomponenten trotz größter Anstrengungen schwer realisierbar. KTM versucht trotz aller Widrigkeiten und Vorbestellzeiten für benötigte Einzelkomponenten von bis zu 700 Tagen mit viel Optimismus die Produktion zu verdoppeln. Wer 2022 auf einem neuen Bike sitzen will, sollte jetzt handeln und zumindest eine Reservierung anschieben. Bestellmöglichkeiten für gefragte Modelle, besonders im eBike-Sektor, sind bereits begrenzt, oftmals auch schon für die kommende Saison nicht mehr möglich.  Frühjahr/Sommer 2022 kommt somit die nächste „Frustwelle“ auf Händler und Kunden zu. Wir haben die Ordermengen für 2022 deutlich erhöht, die wachsende Nachfrage übersteigt trotzdem die produzierbaren Mengen.  Produktionsverschiebungen vereiteln die Auslieferungsplanbarkeit bestellter Modelle. Im Frachtwesen, gerade für Lieferungen aus Asien, egal ob Seefracht, per Zug oder Luftfracht gibt es wöchentlich veränderte, aber grundsätzlich erhöhte Tarife. So haben sich die Preise für gängige 40″ HC Container innerhalb eines Jahres annähernd verzehnfacht. Rohstoffpreise ziehen seit Monaten an, Aluminium und Stahl erhöhten sich in weniger als 12 Monaten um mehr als 40%. Dies schlägt sich in wichtigen Teilen für die Fahrradkomponenten wie Rahmen etc. nieder. Steigende Preise sind die logische Folge. Der mittlerweile allseits bekannte Container-Mangel insbesondere für Seefrachten führt wie o.g. zu enormen Preisentwicklungen aber auch zu instabilen Lieferzeiten. Vor einem Jahr konnte man bei Seefracht mit Lieferzeiten von Asien nach Europa mit 6 Wochen rechnen. Heutzutage dauert die gleiche Route mindestens 8 Wochen und je nach Hafenauslastung bis zu 10 Wochen.

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